Danke

Man sagt: „Der Künstler ist nichts ohne seinen Applaus.“
Jetzt bin ich nicht wirklich ein Künstler. Ich würde mich auch nicht als Schriftsteller bezeichnen. Aber als Autor. Und mit einem weiteren Buch hätte ich auch die Relevanzkriterien für einen Eintrag in der Wikipedia erfüllt.
Jetzt mache ich das ganze nicht für den Ruhm und um bejubelt zu werden. Das war nie der Antrieb und wird es wohl auch nicht werden.
Prinzipiell habe ich das Buch für mich geschrieben. Und ich war allein durch die sortierten Gedanken der Erste, der einen Nutzen daraus gezogen hat. Es war mehr eine Hoffnung als ein Ziel, das ich dies an Andere weitergeben kann. Bis zur Spiegel-Bestsellerliste ist es zwar noch ein Stück, aber inzwischen hat doch eine Vielzahl von Menschen das Buch gelesen und meine kühnsten Träume sind sogar übererfüllt worden.
Wenn mir andere Betroffene berichten, das sie sich wiedererkennen und durch meine Worte neue Ansichten gewinnen konnten, dann habe ich das erhoffte erreicht. Das mir Menschen sagen, meine Worte hätten ihnen Mut gemacht, freut mich sehr.

Danke!

Das Buch würde keinen großen Sinn machen, wenn niemand etwas damit anfangen könnte.
Was mich ganz besonders freut, sind die Aussagen von Menschen die gar keine Kopfschmerzen haben und trotzdem etwas für sich aus dem Buch entnehmen konnten.
Denen es einfach gefallen hat.
Auch wenn „Gefallen“ im Zusammenhang mit der Natur und dem Inhalt ein etwas komischer Begriff ist.

Danke auch dafür.

Ein weiteres Danke geht an die Menschen, ohne die das alles nie passiert wäre und ohne die es nicht so passiert wäre, wenn es denn am Ende zum Glück passiert ist. Denn an etwas, das man fast ein glückliches Ende nennen könnte, habe ich schließlich selber eine ganze Weile nicht mehr geglaubt.
Danke an Saskia, die sich wohl als erste den Gedanken anhören musste: „Ich schreibe ein Buch. Was soll ich anderes tun? Mir hört keiner zu. Also schreibe ich ein Buch.“
Danke an die Ärzte und Therapeuten die sich zwischendurch doch dazu entschieden haben mir zuzuhören.
Danke an den Pomaska-Brand Verlag, der an die Sache geglaubt hat und bei dem ich mich bis heute sehr gut aufgehoben und betreut fühle.
Danke an die immer freundlichen Damen in meiner Apotheke, die mich noch nie im Regen stehen ließen.
Als ich 2009 deprimiert im Kurpark von Bad Wildungen saß, konnte ich mir das alles beim besten Willen so nicht vorstellen. Trotzdem habe ich in diesem sauertöpfischen Moment etwas wichtiges getan, für das ich mich tatsächlich bei mir selber bedanken muss. Ich habe mir ein Ziel gesetzt.

Rafael Verfasst von:

Radfahrer, Bestsellerautor, Blogger und Yogi. Aber auch Besserwisser, Klugscheisser, Korinthenkacker, Haarspalter und Goldwaagenbesitzer. Darüber hinaus noch diplomierter Lippemüllsammler und auch sonst eher Idealist.

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